Ein IT-Dienstleister in Wien wird bei einer öffentlichen Ausschreibung selten allein wegen des Preises ausgewählt, doch ein unvollständiges oder veraltetes Google-Profil kann schon in der Vorprüfung Zweifel wecken, bevor das eigentliche Angebot überhaupt gelesen wird. Für B2B-Dienstleister in Österreich lohnt sich ein gepflegtes Profil deshalb auch dann, wenn die eigentliche Auftragsvergabe über ein formelles Verfahren läuft, denn eine schwache Online-Präsenz kann in einer frühen Prüfung bereits gegen einen Anbieter sprechen, ohne dass dies je offen kommuniziert wird.
Ein Profil als Vertrauensbasis vor der Ausschreibung
Legen Sie ein Google-Unternehmensprofil an oder beanspruchen Sie einen bestehenden Eintrag, falls Ihr Unternehmen bereits automatisch erfasst wurde. Auch wenn Ausschreibungen formell über andere Kanäle laufen, prüft ein öffentlicher oder halböffentlicher Auftraggeber häufig vorab die Online-Präsenz eines Anbieters, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen.
Kategorie und klare Spezialisierung
Wählen Sie eine Hauptkategorie, die Ihr Kernangebot trifft, etwa IT-Dienstleister, Unternehmensberatung oder Sicherheitsdienst. Ein Anbieter mit Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich, etwa IT-Sicherheit für den öffentlichen Sektor, sollte diesen Schwerpunkt im Profiltext nennen, denn genau danach suchen Einkäufer mit entsprechendem Bedarf.
Bestehenden Eintrag zuerst prüfen
Suchen Sie vor der Neuanlage nach Ihrem Unternehmen auf Google Maps, da manche Betriebe bereits automatisch erfasst wurden. Beanspruchen Sie diesen Eintrag, statt einen zweiten anzulegen, sonst verteilen sich Bewertungen und Sichtbarkeit auf zwei schwächere Profile.
Fotos, die Kapazität und Erfahrung zeigen
Ein Unternehmen, das ausschließlich generische Stockfotos verwendet, wirkt für einen erfahrenen Einkäufer schnell austauschbar, während echte Bilder des eigenen Teams einen konkreten Eindruck vom tatsächlichen Anbieter hinter dem Angebot vermitteln.
Zeigen Sie Bilder Ihres Teams und, sofern vertraglich möglich, Ausschnitte aus abgeschlossenen Projekten. Ein Einkäufer verschafft sich damit einen ersten Eindruck von der Größe und Erfahrung des Anbieters, bevor er überhaupt ein Angebot anfordert.
Öffnungszeiten und Erreichbarkeit
Ein Einkäufer, der außerhalb der eigenen Bürozeiten eine erste Anfrage stellt, verlässt sich auf die im Profil angegebene Erreichbarkeit, um einzuschätzen, wann realistisch mit einer Antwort zu rechnen ist, statt tagelang im Unklaren zu bleiben.
Pflegen Sie Öffnungszeiten realistisch und geben Sie klar an, über welchen Kanal eine erste Anfrage am schnellsten bearbeitet wird. Eine klare Angabe reduziert die Unsicherheit eines Einkäufers, der sich fragt, ob eine Kontaktaufnahme überhaupt zu einer zeitnahen Antwort führt.
Bewertungen trotz B2B-Geschäftsmodell einholen
Bitten Sie zufriedene Geschäftskunden aktiv um eine kurze Google-Bewertung, auch wenn dies im B2B-Umfeld ungewohnt erscheint. Eine ehrliche Bewertung wiegt für einen neuen Auftraggeber oft mehr als eine ausführliche Selbstbeschreibung auf der eigenen Website. Antworten Sie auf jede Rückmeldung sachlich und professionell.
Anfragen über die Nachrichtenfunktion und häufige Fehler
Ein Erstkontakt über die Nachrichtenfunktion kommt häufig von einem Einkäufer, der mehrere Anbieter parallel für eine erste Einschätzung anschreibt. Ein häufiger Fehler ist eine Antwort erst nach mehreren Tagen, während der Auftrag bereits an einen schneller reagierenden Anbieter vergeben wurde. Ebenso häufig bleibt ein Profil nach der Gründung unangetastet, während sich das Leistungsangebot längst weiterentwickelt hat.
Beiträge nutzen, um Kompetenz zu zeigen
Nutzen Sie die Beitragsfunktion, um ein abgeschlossenes Projekt, eine neue Zertifizierung oder die Teilnahme an einer Fachmesse zu zeigen, ohne dabei vertrauliche Kundendetails preiszugeben. Ein Unternehmen mit regelmäßigen, aktuellen Beiträgen wirkt aktiver und gefragter als eines, dessen Profil seit der Gründung unverändert geblieben ist, ein Eindruck, der bei einem öffentlichen oder halböffentlichen Auftraggeber durchaus den Ausschlag geben kann.
Konsistenz mit der WKO-Liste
Ergänzen Sie Ihr Profil um einen Eintrag im Firmenverzeichnis der Wirtschaftskammer, das viele österreichische und öffentliche Auftraggeber vor einer Zusammenarbeit konsultieren. Kaptor hält Ihr Google-Profil mit dieser Liste synchron und sorgt dafür, dass Anfragen aus der Nachrichtenfunktion zuverlässig beantwortet werden. Mehr zum Google-Unternehmensprofil für B2B-Dienstleister im Hub für B2B-Dienstleister, zum Nachbarmarkt unter B2B-Dienstleister in Deutschland.