Ein Malerbetrieb in Linz bekommt einen Großteil seiner Anfragen inzwischen über eine Google-Suche am Handy, nicht mehr über die Empfehlung eines Nachbarn. Wer als Handwerksbetrieb am Bau in Österreich sichtbar sein will, kommt an einem vollständigen Google-Unternehmensprofil kaum vorbei, auch wenn die Mundpropaganda in vielen Regionen weiterhin eine wichtige Rolle spielt. Gerade jüngere Bauherrinnen und Bauherren, die noch keinen persönlichen Kontakt zu einem bestimmten Betrieb haben, verlassen sich fast ausschließlich auf das, was sie online finden, bevor sie überhaupt zum Telefon greifen.
Herold und WKO als Vergleichspunkt
Österreichische Kundinnen und Kunden prüfen einen Handwerksbetrieb häufig zusätzlich über Herold oder das Firmenverzeichnis der Wirtschaftskammer, besonders bei einer größeren Renovierung, bei der Vertrauen wichtiger ist als der schnellste Termin. Achten Sie darauf, dass Adresse, Telefonnummer und Gewerkebezeichnung auf allen Kanälen identisch lauten, denn eine Abweichung wirft schnell die Frage auf, ob es sich überhaupt um denselben Betrieb handelt.
Bestehenden Eintrag übernehmen statt duplizieren
Suchen Sie vor der Neuanlage nach Ihrem Betrieb auf Google Maps, da viele Handwerksbetriebe in Österreich bereits automatisch erfasst wurden, oft mit veralteten Kontaktdaten aus einer früheren Betriebsübergabe. Beanspruchen Sie diesen Eintrag, statt ein zweites Profil zu erstellen, sonst verteilen sich Bewertungen auf zwei schwächere Einträge.
Die passende Kategorie für Ihr Gewerk
Wählen Sie eine Hauptkategorie, die Ihr Kerngeschäft klar benennt, etwa Elektriker, Maler oder Sanitärinstallationsbetrieb, statt der allgemeinen Bezeichnung Bauunternehmen. Ergänzen Sie Nebenkategorien nur für Leistungen, die Sie tatsächlich anbieten, denn ein Profil mit zu vielen Kategorien wirkt für Suchende eher verwirrend als hilfreich.
Fotos von echten Baustellen in Österreich
Zeigen Sie Aufnahmen abgeschlossener Projekte, idealerweise mit Vorher-Nachher-Vergleich, sowie Bilder Ihres Teams und Fuhrparks. Ein Betrieb, der eine Altbausanierung in Innsbruck dokumentiert, spricht damit gezielt genau die Kundschaft an, die eine ähnliche Sanierung plant, während generische Werkzeugbilder aus dem Internet keinerlei Rückschluss auf die tatsächliche Qualität der Arbeit zulassen. Aktualisieren Sie diese Fotos nach jedem größeren Auftrag, statt das Profil einmalig zu befüllen.
Öffnungszeiten und Erreichbarkeit klar angeben
Pflegen Sie reguläre Öffnungszeiten sowie eine klare Angabe, ob und wie Sie außerhalb der üblichen Zeiten für Notfälle erreichbar sind. Ein Betrieb, der laut Profil einen Notdienst anbietet, aber am Telefon nicht erreichbar ist, schadet dem eigenen Ruf mehr, als würde er gar keinen Notdienst bewerben.
Bewertungen als Vertrauensbeweis nutzen
Bitten Sie zufriedene Kundinnen und Kunden aktiv um eine Bewertung, denn in Österreich zählt eine ehrliche, konkrete Rückmeldung oft mehr als eine glatte Werbebeschreibung. Antworten Sie persönlich auf jede Bewertung, auch auf kritische, und vermeiden Sie eine defensive Reaktion, da diese bei künftigen Kundinnen und Kunden mehr Schaden anrichtet als die ursprüngliche Kritik selbst. Nehmen Sie sich für eine Antwort auf eine schwierige Bewertung bewusst etwas Zeit, statt im ersten Ärger zu reagieren, denn diese Antwort bleibt öffentlich sichtbar und wird von künftigen Interessentinnen und Interessenten ebenso gelesen wie die ursprüngliche Bewertung.
Beiträge, um Auslastung sichtbar zu machen
Nutzen Sie die Beitragsfunktion, um auf freie Kapazität in einer ruhigeren Woche hinzuweisen oder eine besondere Spezialisierung, etwa eine Förderung für thermische Sanierungen, sichtbar zu machen. Ein Betrieb, der regelmäßig solche Beiträge veröffentlicht, wirkt für eine Hausverwaltung, die einen zuverlässigen Partner für mehrere Objekte sucht, aktiver als ein Konkurrent mit einem seit Jahren unveränderten Profil. Diese Sichtbarkeit hilft besonders in einer Branche, deren Auftragskalender zwischen vollen und leeren Wochen stark schwankt, und kostet dabei nur wenige Minuten pro Beitrag.
Anfragen über die Nachrichtenfunktion und häufige Fehler
Viele Kundinnen und Kunden schreiben inzwischen direkt über die Nachrichtenfunktion des Profils, bevor sie überhaupt anrufen, gerade für eine erste Einschätzung oder einen groben Kostenrahmen. Ein häufiger Fehler ist es, solche Nachrichten tagelang unbeantwortet zu lassen, während der Auftrag längst an einen schneller reagierenden Betrieb gegangen ist, selbst wenn dieser Betrieb fachlich keineswegs überlegen war, sondern lediglich schneller geantwortet hat. Ebenso häufig bleibt ein Profil nach der Eröffnung monatelang unangetastet, während sich Öffnungszeiten oder das Leistungsangebot längst geändert haben. Kaptor gleicht Ihre Angaben über Google, Herold und die WKO-Liste ab und hilft, Anfragen aus der Nachrichtenfunktion zuverlässig nachzuverfolgen. Mehr zum Google-Unternehmensprofil für Handwerksbetriebe am Bau im Hub für Handwerksbetriebe am Bau, zum Nachbarmarkt unter Handwerksbetriebe am Bau in Deutschland.