Ein Sicherheitsdienst in Basel wird von einem neuen Geschäftskunden selten allein aufgrund eines Angebots beauftragt, sondern erst nachdem der Einkäufer das Unternehmen über Google und zusätzlich über das Handelsregister geprüft hat. In der Schweiz gehört diese doppelte Sorgfaltsprüfung für B2B-Dienstleister praktisch zum Standardvorgehen vor jeder größeren Auftragsvergabe, und ein Anbieter, der bei einer dieser beiden Prüfungen Lücken zeigt, verliert oft schon vor dem ersten Gespräch an Glaubwürdigkeit.
Ein vollständiges Profil als Vertrauensbasis
Legen Sie ein Google-Unternehmensprofil an oder beanspruchen Sie einen bestehenden Eintrag, falls Ihr Unternehmen bereits automatisch erfasst wurde. Auch wenn die eigentliche Kundengewinnung über Direktansprache und Netzwerke läuft, prüft ein Einkäufer häufig zuerst online, bevor er überhaupt ein Erstgespräch vereinbart.
Kategorie und Sprache je nach Zielmarkt
Wählen Sie eine präzise Hauptkategorie wie Unternehmensberatung, IT-Dienstleister oder Reinigungsfirma für Gewerbe, und verfassen Sie die Beschreibung in der Sprache Ihrer Hauptkundschaft. Ein Anbieter, der vor allem in der Romandie akquiriert, sollte den Profiltext auf Französisch verfassen, selbst wenn der Hauptsitz in der Deutschschweiz liegt.
Bestehenden Eintrag zuerst prüfen
Suchen Sie vor der Neuanlage nach Ihrem Unternehmen auf Google Maps, da manche Betriebe bereits automatisch erfasst wurden. Beanspruchen Sie diesen Eintrag, statt einen zweiten anzulegen, denn ein doppeltes Profil verteilt Bewertungen, die für einen B2B-Dienstleister ohnehin selten sind, unnötig auf zwei Einträge.
Fotos, die Kapazität und Ausstattung zeigen
Ein Unternehmen, das ausschließlich generische Stockfotos verwendet, wirkt für einen erfahrenen Einkäufer schnell austauschbar, während echte Bilder des eigenen Teams einen konkreten Eindruck vom tatsächlichen Anbieter hinter dem Angebot vermitteln.
Zeigen Sie Bilder Ihres Teams und Ihrer Ausstattung, sofern vertraglich möglich auch Ausschnitte aus abgeschlossenen Projekten. Ein Einkäufer verschafft sich damit einen ersten Eindruck von der Größe und Professionalität des Anbieters, bevor überhaupt ein Angebot angefordert wird.
Öffnungszeiten und Erreichbarkeit
Ein Einkäufer, der außerhalb der eigenen Bürozeiten eine erste Anfrage stellt, verlässt sich auf die im Profil angegebene Erreichbarkeit, um einzuschätzen, wann realistisch mit einer Antwort zu rechnen ist, ein Detail, das in einem Markt mit hohen Erwartungen an Sorgfalt besonders auffällt, wenn es fehlt.
Pflegen Sie Öffnungszeiten realistisch und geben Sie klar an, über welchen Kanal eine erste Anfrage am schnellsten bearbeitet wird. Eine präzise Angabe passt zum insgesamt hohen Anspruch an Sorgfalt, den Schweizer Geschäftskunden an ihre Lieferanten stellen.
Bewertungen und der Blick ins Handelsregister ergänzen sich
Ergänzen Sie eine ehrliche Google-Bewertung um den Nachweis über Moneyhouse, denn viele Schweizer Einkäufer prüfen beides parallel, bevor sie einen neuen Lieferanten beauftragen. Bitten Sie zufriedene Geschäftskunden aktiv um eine kurze Bewertung, auch wenn dies im B2B-Umfeld ungewohnt erscheint, und antworten Sie sachlich auf jede Rückmeldung.
Anfragen über die Nachrichtenfunktion
Ein Erstkontakt über die Nachrichtenfunktion kommt häufig von einem Einkäufer, der mehrere Anbieter parallel für eine erste Einschätzung anschreibt. Eine schnelle, sachliche Antwort in der passenden Landessprache entscheidet oft darüber, ob Ihr Unternehmen überhaupt in die engere Auswahl kommt.
Beiträge nutzen, um Kompetenz zu zeigen
Nutzen Sie die Beitragsfunktion, um ein abgeschlossenes Projekt, eine neue Zertifizierung oder die Teilnahme an einer Fachmesse zu zeigen, in der Sprache Ihrer Hauptkundschaft, ohne dabei vertrauliche Kundendetails preiszugeben. Ein Unternehmen mit regelmäßigen, aktuellen Beiträgen wirkt aktiver und gefragter als eines, dessen Profil seit der Gründung unverändert geblieben ist, ein Eindruck, der bei einem sorgfältig prüfenden Schweizer Einkäufer zusätzliches Gewicht hat.
Konsistenz mit local.ch und typische Fehler
Ergänzen Sie Ihr Profil um einen Eintrag bei local.ch, das viele Schweizer Einkäufer zusätzlich zu Google konsultieren. Ein häufiger Fehler ist ein Profil nur in einer Sprache in einem mehrsprachigen Zielmarkt. Kaptor gleicht Ihre Angaben über Google, local.ch und das Handelsregister ab und sorgt dafür, dass Anfragen zuverlässig beantwortet werden. Mehr zum Google-Unternehmensprofil für B2B-Dienstleister im Hub für B2B-Dienstleister, zum Nachbarmarkt unter B2B-Dienstleister in Luxemburg.